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Make vs. Zapier Kosten 2026: Was du wirklich zahlst
Beide Tools verbinden deine Apps und automatisieren Klick-Arbeit. Aber sie rechnen völlig unterschiedlich ab – und genau das entscheidet, welches für dich günstiger ist. Hier ist der ehrliche Kostenvergleich mit echten Rechenbeispielen, ohne Marketing-Nebel.
Das Schnellurteil (TL;DR)
- Zapier zählt Tasks – jede einzelne Aktion in einem Zap. 5 Aktionen × 100 Läufe = 500 Tasks.
- Make zählt Operationen/Credits – ebenfalls pro Modul-Schritt, aber deutlich günstiger pro Einheit, dafür seit 2025 im „Credit"-Modell.
- Faustregel: Bei mehrstufigen Workflows und höherem Volumen ist Make spürbar günstiger als Zapier. Bei ganz wenigen, simplen Automationen tun sich beide wenig – und Zapier ist einsteigerfreundlicher.
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Wer es noch günstiger und datenschutzfreundlicher will, sollte zusätzlich n8n prüfen – self-hosted quasi kostenlos. Den Dreiervergleich findest du in Make.com vs. n8n und n8n vs. Zapier.
Die Preismodelle nebeneinander
| Zapier | Make.com | |
|---|---|---|
| Abrechnung | pro Task (Aktion) | pro Operation/Credit (Modul-Schritt) |
| Free-Tarif | ~100 Tasks/Monat, 2-Schritt-Zaps | großzügiger, ~1.000 Credits/Monat |
| Einstieg bezahlt | ab ca. 20–30 $/Monat | ab ca. 9–12 $/Monat |
| Stärke | Einfachheit, 6.000+ Apps | Preis-Leistung, visuelle Logik |
| EU-Hosting | meist erst Enterprise | EU-Sitz (Prag) |
Stand Juni 2026 – bitte auf zapier.com/pricing und make.com prüfen.
Rechenbeispiel 1 – Solo-Selbstständige
Ein 4-Schritt-Workflow, der 150×/Monat läuft:
- Zapier: 4 Aktionen × 150 = 600 Tasks → über dem Free-Tarif → Professional nötig → ca. 30 $/Monat.
- Make: 4 Operationen × 150 = 600 Credits/Monat → liegt oft noch im Free- oder günstigen Core-Tarif (~9–12 $).
Ergebnis: Make ist hier rund 20 $/Monat günstiger – und der Abstand wächst mit dem Volumen.
Rechenbeispiel 2 – Kleine Agentur
Fünf Kunden, je ein 6-Schritt-Workflow, je 200 Läufe/Monat:
- Zapier: 6 × 200 × 5 = 6.000 Tasks → über dem Team-Plan → schnell >150 $/Monat.
- Make: 6.000 Operationen → je nach Tarif ca. 30–60 $/Monat.
Ergebnis: Make ist bei Agentur-Volumen dramatisch günstiger.
Der Haken bei Make: das Credit-Modell
Seit 2025 rechnet Make in Credits statt simpler „Operations". Komplexe Szenarien (vor allem KI- und Code-Module) fressen schneller Credits, als die reine Schritt-Zahl vermuten lässt. Plane die echten Kosten ein, nicht nur den Einstiegspreis – das beschreiben wir ausführlich in den Make.com Erfahrungen.
Der Haken bei Zapier: das Task-Modell bestraft Wachstum
Zapier ist herrlich einfach – aber jede zusätzliche Aktion und jeder zusätzliche Lauf kostet. Sobald deine Automationen wachsen, steigt die Rechnung steil. Für viele simple 2-Schritt-Zaps ist der Free-Tarif aber okay.
Für wen lohnt sich was?
- Du willst maximale Einfachheit, hast wenige simple Zaps: Zapier (Free oder Professional).
- Du willst das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei mehr Volumen: Make.com.
- Du willst minimale Kosten + Datenhoheit und hast etwas Technik: n8n self-hosted.
Fazit
Rein bei den Kosten gewinnt Make.com gegen Zapier fast immer, sobald deine Workflows mehr als zwei, drei Schritte haben oder oft laufen – bei vergleichbarer Funktionalität. Zapier rechtfertigt seinen Aufpreis nur durch maximale Einfachheit und die größere App-Auswahl. Und wenn dir Datenschutz und langfristige Kosten am wichtigsten sind, führt der Weg ohnehin zu n8n.
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Kein Rechts-/Steuerrat. Preise Stand Juni 2026, vor einer Entscheidung final prüfen.
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